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Seit etwa 1990 gibt es PowerBASIC! Kirschbaum Software hat die PowerBASIC Produkte von Anfang an als Distributor im deutschsprachigen Raum vertrieben. Begonnen wurde mit der DOS-Version 2.0 als Weiterentwicklung des bekannten Turbo Basic von Borland. Kurze Zeit später folgte die Version 2.1, welche in einer deutschen Übersetzung bereits damals auf vielen tausenden Rechnern zum Einsatz kam. Zu dieser Zeit war Quick Basic von Microsoft noch der stärkste Rivale. Nach der Entwicklung der DOS-Version 3.0 und den späteren Updates 3.10, 3.20 und 3.50 konnte PowerBASIC eindeutig die technische Führungsposition bei den DOS-BASIC-Compilern übernehmen. Gleichzeitig entstand mit wachsender Verbreitung von Windows bei den PowerBASIC Programmierern zwangsläufig der Bedarf für ein entsprechendes Werkzeug zur Windows-Programmierung. Aber auch eine große Zahl der Visual Basic Programmierer fand Gefallen an den Vorteilen von PowerBASIC. Inzwischen wird PowerBASIC für Windows als leistungsstarker 32-bit Windows Compiler geschätzt, kann jedoch auch weiterhin zur Entwicklung von kompakten und schnellen DLLs genutzt werden. Zur Abrundung des Angebotes gibt es schließlich noch den PowerBASIC 32-bit Console Compiler. Im folgenden Beitrag sollen die Unterschiede zwischen den jeweiligen PowerBASIC Compilern für jeden Interessenten verständlich beschrieben werden. Es wird dabei erläutert, welches Werkzeug Sie für eine bestimmte Aufgabenstellung einsetzen sollten. Für welchen der drei Compiler Sie sich im Einzelfall entscheiden, hängt ganz alleine von Ihren jeweiligen Bedürfnissen und Zielen ab. Wer nur wenig programmiert und sich deshalb auf nur ein Produkt beschränken möchte, sollte sich genau überlegen, welchen Zweck seine Programme erfüllen müssen. Wesentlich ist auch die Frage, wie das gewünschte Ergebnis mit den persönlich vorhandenen Programmierkenntnissen möglichst schnell und zuverlässig erreicht werden kann. Auf jeden Fall leichter ist die Entscheidung für Programmierer, die schon seit Jahren mit PowerBASIC/DOS arbeiten. Viele haben dabei gerade bei größeren Projekten längst Grenzen erreicht (z.B. maximal 640 kB Arbeitspeicher, weil 16-bit). Wer zudem lange Dateinamen nutzen möchte, Windows-Drucker ansprechen muss oder einfach nur die Bedienoberfläche für den reibungslosen Ablauf unter Windows anpassen will, der wird sich früher oder später zwangsläufig für eine der 32-bit Versionen entscheiden! Weil es einfach der sinnvolle und logische, nächste Schritt ist! Dies ist die Erfahrung der letzten Jahre und viele Programmierer haben nach dem Umstieg selbst nicht mehr verstehen können, warum sie diesen unvermeidlichen Schritt nicht viel früher gemacht haben. Mit allen drei Compilern und den wichtigsten zugehörigen Tools ist man als Programmierer immer am besten ausgestattet. Es handelt sich schließlich um unterschiedliche Werkzeuge, die man genau entsprechend der jeweiligen Aufgabenstellung einsetzen sollte. Der mit Abstand größte Kostenfaktor ist immer noch die Arbeitszeit des Entwicklers. Wer sich hier mit falschen Werkzeugen quält, spart nichts und verzichtet gleichzeitig auf das bessere Ergebnis seiner Arbeit. Für die grundsätzliche Hilfestellung werden nachfolgend nur die wesentlichen Unterschiede der einzelnen Compiler erläutert. Eine ausführlichere Beschreibungen finden Sie auf unserer Hompepage. PB/DOS PowerBASIC für DOS PowerBASIC/DOS erzeugt 16-bit Programme für das Betriebssystem DOS, welches auf Millionen von Rechnern eingesetzt wird. Dabei werden alle gängigen Varianten wie MS-DOS, PC-DOS, DR-DOS, Novell-DOS, Caldera DOS usw. unterstützt. Zudem ermöglichen alle Versionen von Windows den Einsatz von PowerBASIC/DOS, d.h. sowohl den Compiler selbst, wie natürlich auch die erzeugten ausführbaren EXE-Programme. Auch Windows XP wird mit einem für PowerBASIC gut geeigneten DOS-Emulator ausgeliefert, jedoch darf man keine hundertprozentige Kompatibilität mit dem echten DOS erwarten. Sogar für andere Plattformen wie OS/2 und Linux stehen brauchbare Emulatoren zur Verfügung. DOS ist dabei ein zwar bewährtes, aber doch etwas älteres Betriebssystem. Um den Erfolg von Windows zu erzwingen, hat Microsoft die Weiterentwicklung und Unterstützung der DOS-BASIC-Compiler längst eingestellt. Nicht so die Entwickler von PowerBASIC! Obwohl schon vor Jahren in vielen Bereichen überlegen, wurde PB/DOS konsequent verbessert. Die Befehle sind fast zu 100% kompatibel mit GW-Basic und TurboBasic und sehr ähnlich den Programmiersprachen QBasic, QuickBasic und PDS 7. PowerBASIC bietet zusätzlich viele weitere nützliche Befehle, einen Inline-Assembler, bis zu 16 Megabyte EMS-Nutzung über Virtual Arrays, erweiterte Datentypen und eine weitaus bessere Speicherverwaltung, die den gesamten freien konventionellen Arbeitsspeicher auch für Strings zur Verfügung stellt. Selbst die einfache Entwicklung von speicherresidenten Programmen ist möglich. Weitere überzeugende Merkmale finden Sie in der umfangreichen Beschreibung auf unserer Webseite. Aber warum sollten Sie PowerBASIC/DOS heute noch kaufen? Nun, es gibt viele Gründe! PowerBASIC/DOS ist die ideale Programmiersprache, wenn Sie schnell und kostengünstig Aufgaben lösen wollen. PB/DOS ist in der Anschaffung günstig und hilft danach Kosten sparen, weil die Entwicklungszeiten gegenüber Windows deutlich kürzer sind. Zudem kann man sich in fremde DOS-BASIC-Quellen weitaus schneller einarbeiten, als in Source-Code anderer Programmiersprachen. DOS-Rechner kosten kaum Geld und werden gebraucht meist für ein kleines Taschengeld abgegeben. Selbst Programmier-Anfänger können sehr schnell gute Ergebnisse erzielen und sich dadurch leichter in die Entwicklung von Software einarbeiten. Es stehen riesige Mengen an frei verfügbaren Programmbeispielen für vielfältigste Zwecke zur Verfügung. Senden und Empfangen Sie z.B. Daten über die serielle Schnittstelle, um mit anderen Geräten Daten auszutauschen oder um Maschinen über diese Schnittstelle zu steuern. Für die Programmierung nutzen Sie dabei sehr komfortable und leicht zu verstehende Befehle. Ja, viele Aufgaben sind leichter, viel leichter zu bewältigen, als Sie bisher vielleicht gedacht haben! Gerade im Industrie- und Servicebereich werden trotz weiter Verbreitung der Windows-Rechner für kritische Anwendungen und Steuerungsaufgaben DOS-Rechner gerne eingesetzt. PowerBASIC ist dafür die ideale Programmiersprache, weil der erzeugte Code schnell, kompakt und sehr zuverlässig ist. Manchmal handelt es sich um Geräte, wo man einen integrierten PC überhaupt nicht vermutet. Registrierkassen in vielen Geschäften sind übrigens meist auch nichts anderes als etwas umgestaltete Personal Computer und diese werden schon aus Kostengründen häufig mit DOS betrieben. Bevor ich jedoch weiter für DOS ins Schwärmen gerate, muss ich trotzdem zu bedenken geben, dass es bei DOS systembedingt Einschränkungen gibt. Heutige Personal Computer sind meist mit 256 MByte Arbeitsspeicher und mehr ausgestattet. Die Nutzung von großen Speicherbereichen ist unter DOS - weil 16-bit - nur sehr begrenzt möglich. Auch können schnelle Prozessoren nicht optimal genutzt werden, was sich in der Geschwindigkeit bemerkbar macht. Und dann fehlen für neuere Geräte manchmal die Treiber für die Nutzung unter DOS (z.B. Windows-Drucker, USB-Scanner etc.). In der Regel werden Software-Projekte für die möglichst breite Nutzung bei vielen Anwendern entwickelt. Software wird gerade deshalb häufig für 32-bit Windows programmiert, weil diese Rechner inzwischen die größte Verbreitung und somit die höchste Anzahl an möglichen Anwendern erreicht haben. Es sei noch kurz erwähnt, dass die Version 3.20 von PowerBASIC für DOS in einer deutschen Übersetzung geliefert werden kann. Hier gibt es sogar deutschsprachige Handbücher! Die nachfolgend beschriebenen 32-bit Versionen sind nur in der englischen Originalfassung lieferbar. Ein großer Teil der Befehle sind zwar ähnlich oder sogar ganz identisch und viele Funktionen kann man durch das bloße Anschauen der Befehlszeile verstehen, jedoch wäre grundsätzlich schon sehr nützlich, wenn man das eine oder andere in der englischen Dokumentation nachlesen könnte. Natürlich wird auch bei deutschsprachigen Softwareprodukten die Dokumentation oftmals nicht gelesen, was überhaupt nichts mit Sprachkenntnissen zu tun hat. Manchmal werde ich gefragt, ob man die Anschaffung auch ohne Englischkenntnisse wagen kann. Diese Frage lässt sich nicht allgemein beantworten. Es hängt sehr davon ab, ob jemand die mächtige Programmiersprache nur in Teilen nutzt oder wirklich alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausschöpfen möchte. Manche Menschen lernen übrigens eine Programmiersprache durch das Nachvollziehen von Programmbeispielen leichter und besser, als durch das trockene Lesen einer Dokumentation. Wir jedenfalls wollen uns künftig stärker bemühen, z.B. durch Beiträge in diesem deutschsprachigen Forum, die PowerBASIC-Programmierer nach besten Kräften zu unterstützen! PowerBASIC für Windows 95/98/2000/ME/XP/NT/Vista und Windows 7 Es gibt zwei Compiler für 32-bit Windows! Zugegeben, diese beiden Compiler sind sich in vielen Bereichen sehr ähnlich. Beide Produkte erzeugen schnelle und effiziente 32-bit Software. Beide Compiler bieten mit dem 32-bit Inline-Assembler und den Makros vielfältige Möglichkeiten für anspruchsvolle Programmierer, beide Produkte haben Client COM/Automation Support, Komponenten, direkten Zugriff auf bis zu 2 Gigabyte Arbeitsspeicher, vollen Zugang zur WIN32 API, Unterstützung für TCP/UDP zum Datenaustausch mit anderen Rechnern - natürlich auch über das Internet! Beide Compiler erlauben die Einbindung von Standard-DLL-Bibliotheken und mit PowerBASIC für Windows können Sie DLL-Dateien sogar selbst erzeugen. Beide Compiler haben eine deutlich verbesserte Entwicklungsoberfläche (IDE) und starke Debugging-Möglichkeiten (Step, Trace, Animate, Profile und Call Stacks) und viele weiteren Merkmale sind bei beiden Produkten ebenfalls vollkommen identisch! Aber wo ist denn dann, so werden Sie jetzt vielleicht fragen, wo ist der große Unterschied zwischen diesen beiden 32-bit Compilern? Nun, dies ist leicht zu erklären: "Die äußere Form der kompilierten Software zeigt den wesentlichen Unterschied!". Wenn Ihr Programm Windows-Dialogfenster, also eine grafische Bedienoberfläche erhalten soll, so sollten Sie sich für PB/WIN entscheiden! Doch lassen Sie mich hier noch etwas weiter ausholen. Windows bietet zwei unterschiedliche Arten für die Nutzung! Man denkt bei Windows immer zuerst an die grafische Bedienoberfläche (GUI für "graphical user interface") mit den bunten Icons und Standard-Steuerelementen, wie Schaltflächen, Kontrollkästchen, Edit- und Listenfeldern, Laufleisten usw.. Die Bedienung über diese Elemente gilt als benutzerfreundlich und wird von jedem Windows-Nutzer bewältigt, weil die Oberfläche in allen Windows-Programmen gleichartig aufgebaut ist. Die Maus ist dabei übrigens für die Bedienung immer erforderlich und ist im Gegensatz zu DOS auch problemlos zu programmieren. Bei der Entwicklung derartiger Windows-Software ist die Gestaltung der Bedienoberfläche und die Auswertung der möglichen Ereignisse (Mausklick hier oder dort vermischt mit Eingaben über Tastatur) sehr wichtig. Das Grundgerüst Ihres Quellcodes wird "ereignisgesteuert" gestaltet, weil Ihr Programm auf vielfältige Rückmeldungen aus der Bedienoberfläche richtig reagieren muss. Natürlich nutzt man dabei die in Windows bereits vorhandenen Möglichkeiten. Sie müssen sich in der Regel nicht darum kümmern, wenn ein Anwender ein Dialogfenster am Bildschirm von links nach rechts verschiebt. Viele in der Programmierung sonst sehr aufwändige Dinge werden dabei von Windows automatisch erledigt. Diese Art von Windows-Programmen erfordert zwangsläufig einen höheren Programmieraufwand für die gefällige Gestaltung der Darstellung und die Überwachung von möglichen Ereignissen. Zusätzlich müssen natürlich die gewünschten Berechnungen, Auswertungen oder was auch immer die Software leisten muss in das für die äußere Form notwendige Grundgerüst entsprechend eingebunden werden. Eingefleischte DOS-Programmierer haben am Anfang manchmal Schwierigkeiten bei der Gewöhnung an diese Windows-typische Programmierung. Ich kann Ihnen deshalb nur wärmstens empfehlen, sich diesen Teil der Arbeit durch die Hilfe von PowerBASIC Forms wesentlich zu erleichtern. Ja, die Arbeit mit PowerBASIC Forms macht sogar Freude, weil die sonst mühsame Gestaltung der Oberfläche nach kurzer Einarbeitung in wenigen Augenblicken sehr schnell und komfortabel erledigt werden kann. Die zweite Art der Nutzung von Windows erfolgt über eine Schnittstelle, welche die 32-bit Windowskonsole als textbasierende Bedienoberfläche nutzt. "Konsole" ist eigentlich der bessere Name für diese meist als "Eingabeaufforderung" oder "DOS Box" bezeichnete Zugangsmöglichkeit zum Betriebssystem. Über die "Konsole" lassen sich zwar auch 16-bit DOS-Programme ausführen, jedoch die volle Leistung erreicht man nur mit echten 32-bit Konsolprogrammen. Diese laufen in der Regel im Textmodus und lassen sich deshalb auf den ersten Blick nicht von DOS-Programmen unterscheiden. Mit dem PowerBASIC Console Compiler - kurz PB/CC genannt - ist es grundsätzlich einfacher, PB/DOS-Quellcode für 32-bit anzupassen. Besonders bei Anwendungen, die nur wenig oder überhaupt keine direkten Eingaben erfordern (z.B. Webserver, Utilities, Berechnungen, Auswertungen, Datenkonvertierungen, usw.). Wenn Sie in PowerBASIC/DOS die Eingabemasken mit LOCATE und PRINT erledigt haben, so können Sie diese Befehle mit PB/CC in der gleichen Form nutzen, die Programme somit sehr einfach umschreiben und Ihre Programmoberfläche erhält dadurch das gleiche Aussehen. Aber lassen Sie sich keinesfalls von der äußeren Erscheinung täuschen. Hinter dem identisch blinkenden Cursor ist Ihr Programm direkt mit dem Kern von 32-bit Windows verbunden. Als echte 32-bit Windows-Anwendung kann das mit PB/CC erstellte EXE-Programm bis zu 2 Gigabyte Arbeitsspeicher direkt ansprechen, einzelne Strings können dabei jeweils mehrere hundert Megabyte lang sein und über Threads können Sie verschiedene Vorgänge gleichzeitig ausführen lassen. Gleichzeitig haben Sie Zugang auf die über Windows installierten Geräte (Drucker, Modems, Netzwerk, usw., ja sogar höchst einfach zu programmierenden Zugriff auf das Internet). Für die Ausgabe nutzt PB/CC die vertrauten Funktionen wie PRINT, LOCATE, COLOR, LINE INPUT und LPRINT! Die Funktionen STDIN, STDOUT und STDERR werden nicht nur bei der Entwicklung von CGI-Programmen für den Einsatz auf Webservern genutzt. Folgender Grundgedanke führte zur Entwicklung von PB/CC: "Wer keine schönen grafischen Benutzeroberflächen benötigt, kann sich mit dem PowerBASIC Console Compiler viel Zeit, Geld und Mühen sparen!". In die typischen Themen der Windows-Programmierung mit aufwändiger Gestaltung von Oberflächen, ereignisgesteuerter Programmierung zur Überwachung von möglichen Aktionen, Callbacks und sonstige weiterführende Konzepte können Sie sich einarbeiten, wenn Zeit und Muse dafür vorhanden ist. Mit PB/CC entwickeln Sie echte 32-bit Windows Programme schnell, einfach und jetzt sofort, ohne vorher großen Einarbeitungsaufwand treiben zu müssen. Eine ausführliche technische Beschreibung zu PB/CC finden Sie natürlich auch auf unserer Homepage. PB/WIN PowerBASIC für Windows ist gegenüber PB/CC also der weiterführende Compiler mit zusätzlichen Möglichkeiten. Eigentlich sind in PB/WIN sogar zwei Compiler enthalten. Außer den höchst effizienten ausführbaren EXE-Programmen kann PB/WIN dynamische Bibliotheken nach dem allgemeinen Industriestandard erzeugen, also DLL-Dateien nach der englischen Bezeichnung "dynamic link libraries". Diese für 32-bit Windows sehr wichtigen Elemente können praktisch mit allen Windows-Programmiersprachen (Visual Basic, Delphi, PROFAN etc.) genutzt werden, natürlich auch mit PB/CC und mit PB/WIN selbst, was entweder gemacht wird um die Programmstruktur modular zu gestalten, aber auch um Bibliotheken anderer Entwickler einbinden zu können. Gerade Visual Basic Programmierer nutzen die DLLs von PB/WIN gerne, um kritische Teilbereiche Ihrer Programme deutlich zu beschleunigen oder um Befehle von PowerBASIC zu nutzen, die in VB in der gleichen Form nicht vorhanden sind. Verschiedene praktische Vorzüge von PB/CC (wie z.B. PRINT und LOCATE) fehlen jedoch bei PB/WIN und somit sollten Sie tatsächlich überlegen, ob Sie nicht gleich beide Compiler zum günstigeren Paketpreis anschaffen. Ein wesentlicher Bestandteil von PB/WIN sind die DDT-Funktionen (Dynamic Dialog Tools), welche die Erstellung von grafischen Bedienoberflächen mit den typischen Windows-Steuerelementen wie Schaltflächen, Kontrollkästchen, Eingabefelder, Listenfelder, Menüs, usw. erlauben. Mit DDT fügen Sie Beschreibungs- und Funktionsaufrufe direkt in den PowerBASIC Quelltext ein, welche die grafischen Windows-Elemente in lesbarer und editierbarer Form beschreiben. Dadurch kann man jederzeit weitere Steuerelemente hinzufügen, verändern oder auch löschen. Ebenso kann man über die DDT-Befehle die Dialogfenster, einzelne Elemente und Beschriftung in der Größe und Farbe verändern. Hört sich sehr einfach an und ist bestimmt einfacher, als viele denken. Vergessen Sie trotzdem nicht meine Empfehlung für PowerBASIC Forms. Dieses Zusatzprodukt ist wirklich eine große Erleichterung, wenn Sie nicht schon ein anderes Tool für die Erstellung von Windows-Bedienoberflächen zur Verfügung haben. Bei dieser Gelegenheit möchte ich Sie auch auf die Tools von Perfect Sync aufmerksam machen, welche Sie in unserer Preisliste finden. Für weitergehende Aufgabe (wie z.B. SQL-Datenbanken) ist der Einsatz von entsprechenden Toolboxen immer zu empfehlen, weil man als Programmierer - selbst mit ausreichenden Kenntnissen - niemals zu vergleichbaren Kosten solche Algoritmen selbst entwickeln und testen kann. Und noch etwas sollten Sie wissen: DOS-Toolboxen, wie z.B. die PowerTOOLS, PowerGRAPH oder PowerISAM können Sie wie alle anderen 16-bit-OBJ-Module unter 32-bit Windows nicht einsetzen. Obwohl PB/CC und PB/WIN keinerlei Runtime-Bibliotheken benötigen sind die erzeugten EXE-Programme sehr, sehr klein und extrem schnell. Gerade VB-Programmierer wissen dies zu schätzen! Mit PowerBASIC für Windows ist es nicht unüblich, eine vollständige Windows-Anwendungen mit grafischer Bedienoberfläche auf einer einzigen 3.5"-Diskette auszuliefern. Nun, wenn Sie Ihr Auftraggeber nach Größe der EXE-Datei bezahlen sollte, so gibt es extra einen Befehl, mit dem Sie Ihre EXE-Datei beliebig vergrößern können. Der Vorteil liegt darin, dass PowerBASIC sehr aufgeblähte große EXE-Dateien nur dann erzeugt, wenn Sie dies ausdrücklich wünschen, aus reinem Spaß oder aus welchen Gründen auch immer. Manche Konkurrenzprodukte können dagegen nur große ausführbare Dateien erzeugen, dafür aber deutlich langsamer in der Ausführung und entsprechend teurer in der Anschaffung des Compilers. Warum ich das hier erwähne? Nun, weil ich mit diesem Beitrag eine Hilfestellung für Ihre Kaufentscheidung geben wollte! Weitere Details zu den einzelnen PowerBASIC Compilern finden Sie auf unserer Homepage, natürlich auch eine entsprechende Preisliste. Benutzen Sie für die Bestellung einfach unser Kontaktformular, sobald Sie Ihre Wahl getroffen haben. Und vergessen Sie nicht, dass Sie sich mit PowerBASIC FORMS Ihre Arbeit deutlich einfacher gestalten können. Ihr Arbeit- bzw. Auftraggeber wird nicht danach fragen, ob Sie bei der Anschaffung der Programmierwerkzeuge minimal mehr Geld ausgegeben haben, er wird jedoch die Entwicklungszeit Ihrer Projekte und vor allem das Ergebnis Ihrer Arbeit bewerten! |
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